Kinderrat und Klassenversammlung

Der Kinderrat und die Klassenversammlung sind ein Beitrag zur demokratischen Schule.

An der Luitpoldschule treffen sich alle zwei Wochen die gewählten Klassensprecher/-innen unter Betreuung einer Lehrkraft (z. Zt. ist dies Frau K. Schmidt) zum sogenannten „Kinderrat“. Hier werden klassenübergreifende Probleme bzw. die Schule als Ganzes betreffende Fragen besprochen. Die Besprechungsergebnisse sollen wieder in die einzelnen Klassenversammlungen eingebracht werden.

Alle zwei Wochen (oder nach Bedarf) findet innerhalb jeder Klasse an der Luitpoldschule zusammen mit der Klassenleitung eine Klassenversammlung statt. Nach einer anfänglichen Einweisung durch die Lehrkraft übernehmen die beiden gewählten Klassensprecher die Leitung der Klassenversammlung. Neben der Klärung interner Fragen befasst sich die Klassenversammlung auch mit Anregungen und Fragen aus dem Kinderrat.

Die von diesen beiden Gremien besprochenen Fragen sollen auch tatsächlich Konsequenzen nach sich ziehen können. Demokratie soll und darf Kindern nicht als „Debatierveranstaltung“ erscheinen, sondern als Möglichkeit der Einflussnahme, Mitgestaltung und Veränderung. Auch in diesem Sinne hat sich unser Konzept zu einer Demokratisierung bewährt. So wurde auf Initiative des Kinderrats der Klingelton an unserer Schule geändert und auch der Maßnahmenkatalog zum Umgang mit Beleidigungen geht vom Kinderrat aus. Weiterhin wird der Kinderrat bei Fragen zur Schulhofgestaltung einbezogen und organisiert die Ausleihe der Spielgeräte für die Pause. Oft werden auch einfach Konflikte besprochen, welche klassenübergreifend sind.
Natürlich findet eine mögliche Mitwirkung gewisse Grenzen in schulrechtlichen Vorgaben; daher ist es Aufgabe der betreuenden Lehrkraft und der Klassenlehrerinnen den demokratischen Prozess angemessen zu begleiten und bestehende Möglichkeiten und Zwänge kindgemäß zu transportieren.